Liebe Freunde und Förderer des Puppentheatervereins,
Nun nähert sich die Spielzeit 25/26 ihrem Ende, und ich muss schon sagen: da war ordentlich Bewegung in unserem Verein. Neue Verbündete in Vorstand und Projekt-AG senkten nicht nur auf produktivste Weise den Altersdurchschnitt unserer Mitglieder-gemeinschaft, sie brachten neue Expertise in unseren öffentlichen Auftritt, besonders deutlich sichtbar bei unserem Social-Media Auftritt, der durch zwei Mediengestalterinnen durch stimmungsvolle Reels begleitet wurde.
Neben unseren traditionellen Aktivitäten wie Premierenbesuchen, Treffen an Magdeburger Kunst-und Kommunikationsorten, dem Besuch des Erfurter Puppentheater-Fördervereins „Waidspeicher“ und unserer Gegenvisite in Erfurt prägte ein ganz besonderer Höhepunkt unseren Anteil an der Spielzeit: das Puppentheater-Festival „Blickwechsel“ mit seinem Eröffnungs-Open Air „La notte“.
Selbstverständlich als Sponsor für das Gesamtfestival wirksam, hatten wir uns für „La notte“ neben unseren traditionellen Zutaten wie Pizza, Getränkeangeboten und – themenorientiert – selbstgebackenen weiße-Elefanten-Plätzchen (heißen Dank an Arno Frommhagen und „Cafe Flair“, die Firma Hasa nebst Pizzen, Öfen und Pizzabäcker und Pizzabäckerinnen, Just Catering-Jutta Strehl und die vier Plätzchenbäckerinnen aus dem Verein!) setzten wir auf Kommunikation.
Kein Besucher konnte uns entkommen, von Ausgestaltung der Stände, kleinen Info-gadgets über uns und die Besonderheit unserer Kunstförderung, Überraschungs- Glücksbringern verschiedenster Art bis zu künstlerischer Spurensuche über Besonderheiten, Wirkungen und Persönlichkeiten, die den Klosterbergegarten als ersten deutschen Volkspark zu dem machten, was er seit Jahrhunderten für Magdeburg war und bis heute ist.
Wir spannen Fäden zu Rilkes weißem Elefanten aus dem Carousselgedicht, fanden Magdeburgische Spezifika wie die Vertonung des Rilke-Caroussels durch eine Magdeburgische Komponistin, die 92- jährig unser Gast war, 2 kleine chinesische Ballerinen verteilten Glücksherzchen und Marienkäfer an unsere Gäste, ein in Magdeburg lebender französischer Schauspieler und Artist wollte auf Stelzen hoch hinaus und symbolisierte für uns den Bezug zum Pariser Jardin du Luxembourg, der Heimat des weißen Karussell-Elefanten. Karussell, Rummelplatz, Vergnügen, Harmonik Spieler? Hatten wir. Und auch einem Punkt unserer Satzung entsprechend, Zusammenarbeit mit freiberuflichen Künstlern. Viele Freunde folgten uns mit Beiträgen zu unserer Spurensuche im Fundbüro zum kleinen Glück quer durch die Kulturszene.
Dank an alle und ganz besonderen Dank an den Vorstand, die AG und alle, die an unseren Kommunikations- und Cateringständen für eine fröhliche, nahbare Atmosphäre sorgten. Einfach so.
Und gerade in nicht einfachen Zeiten ist dies
„einfach so“ manchmal so einfach. Wenn man es will.
Danke-danke-danke.
Elke Schneider


